Ratgeber
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, einmal zu Ende beantwortet. Mit Gesetzesstelle, wo es eine gibt, und ohne Zahlen, die wir nicht belegen können.
Der deutsche Mietmarkt hat eine eigene Sprache und eigene Regeln, und beide stehen in keiner Anzeige. Kaltmiete ist nicht die Miete, die Kaution ist gedeckelt, eine Kündigung per Mail ist keine Kündigung, und die Schufa ist kein Gesetz, sondern eine Gewohnheit.
Diese Texte sind aus den Fragen entstanden, die Menschen uns tatsächlich schreiben, und aus dem, wonach sie bei Google suchen, bevor sie uns schreiben. Jeder beantwortet eine Frage vollständig, auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass eine andere Lösung als unsere die bessere ist.
Was kostet ein Zimmer in Berlin wirklich?
Die Zahl in der Anzeige ist fast nie die Zahl auf deinem Konto. Zur Kaltmiete kommen Nebenkosten, Strom, Internet und der Rundfunkbeitrag, und beim Einzug einmalig Kaution, Möbel und der Umzug. Wer zwei Angebote vergleicht, muss sie auf dieselbe Zeile bringen: alles, was in zwölf Monaten abgeht, geteilt durch zwölf.
LesenWas kostet ein Zimmer in Hamburg wirklich?
Zur Kaltmiete kommen in Hamburg dieselben laufenden Posten wie überall, Nebenkosten, Strom, Internet und Rundfunkbeitrag. Der Unterschied liegt beim Einstieg: Zwei der größten Hamburger Anbietergruppen, die Genossenschaften und das Studierendenwerk, verlangen etwas, das Geld oder Zeit kostet, bevor du überhaupt einziehen darfst.
LesenKeine Durchschnittsmieten aus zweiter Hand und keine Zahlen ohne Quelle. Wo wir eine eigene Zahl nennen, stammt sie aus unseren Daten, wo es eine gesetzliche Regel gibt, steht der Paragraf dabei. Alles andere lassen wir weg, auch wenn ein Text damit kürzer wird.